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Die Beete:

Beet 13 Erkrankungen der Harnorgane I

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Heide
Heidelandschaft mit Wacholderbüschen und Besenheide
  Dieses Beet (siehe Foto) ist überwiegend mit Kräutern und Gehölzen besetzt, welche harnwegaktive Stoffe beinhalten (Bärentraube, Besenheide, Wacholder und Birke), zum anderen ist es aber auch nach ausgesprochen optischen Gesichtspunkten gestaltet und bildet trotz seiner geringen Fläche ein überzeugendes Stück Heidelandschaft.

Borretsch
Die Immergrüne Bärentraube

Cranberry
Cranberry, Amerikanische Preiselbeere

 

Unweit vom Beet der Asthma-Pflanzen fällt der Blick auf eine Heidelandschaft. Mächtige Wachholderbüsche ragen in die Landschaft hinein. In dieser Landschaft sind etliche harnwegaktive Pflanzen zuhause, wie zum Beispiel Bärentraube, Besenheide, Preiselbeere, Wacholder und Winterlieb, die das Wachstum von Bakterien hemmen. Bärentraubenblättertee sollte ohne ärztlichen Rat nicht länger als eine Woche und höchstens fünfmal jährlich eingenommen werden!

Neu aufgenommen wurde auch die amerikanische Preiselbeere (besser bekannt unter dem Namen Cranberry), bei der man herausgefunden hat, dass ihr Extrakt das Anheften von Bakterien an den Wänden der Blase verhindert.

Wacholder und Birke fördern das Ausschwemmen von Flüssigkeit, wobei die traditionelle volksmedizinische Anwendung der Wacholderbeeren zur Wasserausschwemmung wegen möglicher Auslösung einer Nierenreizung heute von der Kommission E nicht empfohlen wird. Neuere Forschungsergebnisse haben jedoch gezeigt, dass bei Auswahl geeigneter Wacholderbeeren (terpenkohlenwasserstoffarmes Wacholderöl) die nierenreizende Wirkung gering ist. Birkenblätter sind ein klassisches Mittel zur Durchspülungstherapie.

Die Früchte des ähnlich aussehenden Sadebaums, Juniperus sabina L., sind jedoch giftig.

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