Apothekergarten Wiesbaden

Willkommen Die Idee Die Lage Der Garten Die Beete Die Pflanzen Termine Sitemap

Die Beete:

Beet 19a Färberpflanzen

Beet 1 & 2
Beet 3
Beet 4
Beet 5
Beet 6
Beet 7
Beet 8 & 9
Beet 10a
Beet 10b
Neues Beet
Beet 11 & 11a
Beet 12
Beet 13
Beet 14
Beet 15
Beet 16
Beet 17
Beet 18
Beet 19
Beet 19a
Beet 20
Beet 21
Beet 22
Beet 23
Beet 24
Beet 25
Beet 26
Beet 27
Walahfrid Strabo (27)
Hildegard v. Bingen (28)
Ginkgo (29)
zurück
 
Am Rande des Frauenbeetes (19) wurden nachträglich Färberpflanzen angebaut. Bevor es die synthetischen Farbstoffe gab, wurden Textilien mit Pflanzenfarbstoffen gefärbt. Indigo musste aus Indien beschafft werden. Etwa um 1878 konnte man Indigo synthetisch herstellen. Der Vorteil gegenüber dem natürlichen Indigo ist die Waschechtheit.

Erst die Jeansmode und der Trend zu verwaschenen Blautönen machte den echten Indigofarbstoff wieder begehrt.

Auf der Suche nach umweltverträglichen Holzschutzmitteln und Holzanstrichen richtet sich das Interesse auf den Färberwaid (etherische Öle aus den Blättern). Der Waidanbau erlebt inzwischen eine Renaissance in Thüringen.

Auch Pflanzen, wie Färberknöterich, Färberröte, Färberwau werden heute noch in Deutschland feldmäßig angebaut. Hier eine Übersicht zu den zurzeit im Apothekergarten angebauten Pflanzen:

  • Färberknöterich
(Polygonum tinctorum)
  • Färberhülse, auch wilder Indigo, auch verwendet in Präparaten zur Verbeserung des Immunstatus
(Baptisia tinctoria)
  • Färberwaid, auch deutscher Indigo
(Isatis tinctoria)
  • Färbermeister
(Asperula tinctoria)
  • Färberscharte
(Serratula tinctoria)
  • Färberginster
(Genista tinctoria)
  • Indigopflanze
(Indigofera tinctoria)
  • Färberwau
(Reseda luteola)
  • Färberdistel, auch wilder Safran oder Saflor
(Carthamus tinctorius)
  • Färberkamille
(Anthemis tinctoria)
  • Krapp, Farberröte
(Rubia tinctorum)

Indigopflanze
Indigopflanze

Färberwaid
Färberwaid

©2010   FISCHER  Websites