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Die Beete:

Beet 3 – Appetitlosigkeit

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Tausendgüldenkraut
Tausendgüldenkraut Gelber Enzian
Gelber Enzian

Kalmus
Kalmus

Benediktenkraut
Benediktenkraut

  Pflanzen dieser Gruppe und die Angehörigen des Feuchtgebietes (2) (im Teich oder in dessen umittelbarer Nähe) enthalten größere Mengen an Bitterstoffen und z.T. ätherischen Ölen.

Bitterstoffe regen reflektorisch die Speichel- und Magensaftproduktion an. Auch die Motorik von Magen und Dünndarm sowie die Sekretion im Pankreas wird gesteigert. Die Einnahme  von Bitterstoff-Tees oder fertigen Präparaten vor Nahrungsaufnahme steigert den Appetit.

Typische Bitterstoffdrogen sind:

  • Das Tausendgüldenkraut vorwiegend als bitteres Tonikum bei Appetitmangel
  • Der gelbe Enzian traditionelles bitteres Tonikum zur Appetitanregung
  • Der Schwalbenwurz-Enzian, früher als Bitterstoffdroge eingesetzt, heute gelegentlich als Verfälschung in der Enzian-Droge
  • Die bittere Schleifenblume, volksmedizinisch als bitteres Tonikum bekannt, ist z.B. gemeinsam mit 8 weiteren Drogen in dem Präparat Iberogast® enthalten. (Reizmagen und Reizdarmsyndrom)
  • Bitterklee, Fieberklee ist im Teich vorhanden. Bitterstoffe von Gerbstoffen begleitet. Förderung des Appetits, unterstützend bei Magen- und Darmstörungen.

Bitterstoffdrogen, die neben den Bitterstoffen noch ätherische Öle enthalten, schmecken deshalb bitter-aromatisch. Die sog. Amara aromatica sind:

  • Der Wermut enthält Thujon. Vergiftungen (Delirium, Halluzinationen, Anfälle) sind von Wermutwein-Trinkern (Absinth) bekannt. Van Gogh malte einige seiner Meisterwerke unter Thujoneinfluß. Wermuttee in Maßen getrunken, führt jedoch nicht zu Vergiftungen.
  • Die Engelwurz, Angelikawurzel wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd.
  • Eberraute wird in der Volksmedizin als bitteres Tonikum verwendet.
  • Das Benediktenkraut ist in zahlreichen Kräutertees enthalten, die den Gallenfluss fördern und Magen- und Darmbeschwerden lindern.
  • Der Kalmus gedeiht am Rande des Teichs.
    Kalmus - verwendet wird die Wurzel - wird auch gelegentlich deutscher Ingwer genannt. Mutagene und kanzerogene Eigenschaften, bedingt durch cis-Isoasaron (maximal 0,5% erlaubt), schränken die Verwendung heute stark ein.
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